30.000 Sportler am Königsplatz in München
Am Sonntag versammelten sich etwa 30.000 Besucher jeden Alters und Könnens auf dem Königsplatz in München, um gemeinsam sportlich aktiv zu sein. Dort fand ein Weltrekord im Jonglieren statt, bei dem 57 Anfänger gleichzeitig in nur sieben Minuten jonglierten. Das zwölfte Münchner Sportfestival präsentierte mehr als 70 verschiedene Sportarten, darunter traditionelle, Rand- und neue Angebote, durch Sportvereine und -institutionen. Beim Minga Warrior begeisterten tausende Zuschauer die athletischen Bewegungen der Ninjas im Hindernisparcours. Die Weltelite der Slackliner zog die Menschenmenge bei den Munich Trickline Masters 2023 mit spektakulären Sprüngen und Stunts an. Bei sommerlichen Temperaturen verwandelten die Münchner und Sportler das gesamte Gelände zwischen der Staatlichen Antikensammlung und der Glyptothek in eine bunte Sportwelt. Interessierte jeden Alters hatten die Möglichkeit, kostenlos Sportarten auszuprobieren und Vereine, Verbände und Sportschulen kennenzulernen. Neu dabei waren dieses Jahr Onewheel und Rollerderby. Kurzweilige Shows verschiedener Sportvereine und -schulen sowie ein Bühnenprogramm, moderiert von Uli Florl, sorgten den ganzen Tag für beste Unterhaltung. Sowohl das Referat für Bildung und Sport der Landeshauptstadt München als auch die Vereine freuen sich über die hohe Besucherzahl, das harmonische Miteinander und das Interesse der Bevölkerung am Sport.
Sportbürgermeisterin Verena Dietl äußerte sich begeistert: "Es freut mich, dass das Münchner Sportfestival zum Königsplatz zurückgekehrt ist. Das Festival war ein großer Erfolg, bei dem man Sport erleben und ausprobieren konnte, Vereine kennenlernen konnte - und das alles vor einer wunderbaren Kulisse. Es hat erneut gezeigt, wie vielfältig die Münchner Sportlandschaft ist und welchen Stellenwert Sport und Bewegung für die Münchner haben. Ich bedanke mich herzlich bei allen Besuchern und dem Organisationsteam und freue mich bereits auf das Sportfestival 2024."
Auch Sportreferent Florian Kraus äußerte seine Freude: "Endlich konnten wir das Sportfestival wieder am Königsplatz veranstalten. Es war großartig zu sehen, wie viele Münchner hier waren und eine tolle Atmosphäre geschaffen haben - und sogar ein Weltrekord im Jonglieren aufgestellt wurde. Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner des 'Minga Warrior'-Wettbewerbs und der Trickline Masters: eine beeindruckende Leistung."
Wer wurde Minga Warrior 2023?
Beim "Minga Warrior" fand im Rahmen des Münchner Sportfestivals zum zweiten Mal Europas größter Ninja-Wettkampf statt. Von über 400 Sportlern qualifizierten sich 128 Athleten aus neun Ländern, die am 9. Juli im Ninja-Parcours vor der Glyptothek gegeneinander antraten. Bei den Damen erreichte die 16-jährige Nicola Wulf aus Deutschland die beste Zeit im Ninja-Parcours, gefolgt von Viktoria Krämer (DE) auf dem zweiten Platz und der Schweizerin Astrid Sibon auf dem dritten Platz. Bei den Herren belegte Hollis Lansford (UK) den ersten Platz vor Lukas Kilian (DE) und Tommy Matthews (UK). Alle Ergebnisse des Finaltags sind unter minga-warrior.de einsehbar.
Wer wurde Munich Trickline Master?
Bei den Munich Trickline Masters 2023 by Gibbon kämpften 30 Slackliner um den Worldcup-Titel. Die 12-jährige Mirai Kuwabara aus Japan belegte einen sensationellen vierten Platz in der Damen-Wertung. Das Podium der Frauen ging komplett an Japan: Mao Takebe gewann die Trickline Masters, gefolgt von Koi Okasawa und Akari Sasaki. Der Sieg bei den Herren ging ebenfalls an Japan: Rikuto Nakamura gewann die Munich Trickline Masters vor den beiden Brasilianern Alisson Ferreira und Hendle Santos.