Intercultural Innovation Award für "Always remember. Never forget"

Stadt e.V. gewinnt den Intercultural Innovation Award von der BMW Group und der Allianz der Zivilisationen (UNAOC)

©Jorge Ferrari

Der Münchner Verein „Spielen in der Stadt e.V.“ wurde als eine von zehn internationalen Organisationen von der BMW Group und der United Nations Alliance of Civilization (UNAOC) mit dem Intercultural Innovation Award (IIA) ausgezeichnet. Die Initiatoren von „Spielen in der Stadt e. V“ setzen sich mit ihrem Projekt „Always Remember. Never Forget“ in Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum München gegen das Vergessen der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft ein. In Film-, Tanztheater- und Performance-Formaten ermöglichen sie es Schülerinnen und Schülern, die NS-Vergangenheit Münchens neu zu erleben.

„Dem Projektteam ist es gelungen, Jugendlichen eine wirkungsvolle Art der Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte zu bieten. Das zeigt eindrucksvoll, welchen Beitrag Kunst und Kultur zu Verständigung, Inklusion und Toleranz leisten können“, sagte Ilka Horstmeier, Personalvorständin der BMW AG, anlässlich der Preisverleihung, die im Rahmen der Themenwoche zu mehr Toleranz und Integration auf der Expo 2020 in Dubai stattfand.

Ziel ist es, die ausgezeichneten Initiativen zu stärken und innovativen Ideen auf andere Länder zu übertragen. Mit dem Projekt „Always Remenber. Never Forget“ möchte Alexander Wenzlik, Vorstand und Geschäftsführer von „Spielen in der Stadt e.V.“, den gesellschaftlichen Wandel mitgestalten: „Die Auszeichnung mit dem Intercultural Innovation Award ist eine große Ehre und Anerkennung für unsere Arbeit im Bereich lebendiger Erinnerungskultur mit künstlerischen Mitteln. Sie bestätigt uns in unserem Ansatz, mit Jugendlichen auf Augenhöhe nach eigenständigen Zugängen in der Auseinandersetzung mit der NS Zeit zu forschen und gibt der besonderen Bedeutung dieser Arbeit - gerade in der heutigen Zeit - die so wichtige öffentliche Aufmerksamkeit.“

Aktuell sind Schülerinnen und Schüler von sieben Münchner Schulen an dem Projekt beteiligt. Sie arbeiten seit Februar 2021 an der Aufführung „Um 2 Uhr nochmal Kaffee“, die an das Deportationslager in München-Milbertshofen erinnert. In den frühen Morgenstunden des 20. November 1941 wurden hier rund 1.000 Münchner Jüdinnen und Juden deportiert. Weitere Informationen finden Sie unter: https://spielen-in-der-stadt.de . Als Abschluss des Projektes ist eine Vorstellung von “Um 2 Uhr nochmal Kaffee“ am 21.12. 2021, 20 Uhr im Münchner Schwere Reiter geplant (www.schwerereiter.de).

 Tickets www.schwerereiter.de/files/ticket

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