30 Jahre Perinatalzentrum im RoMed Klinikum Rosenheim

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Anlässlich des Jubiläums luden Dr. Torsten Uhlig und Privatdozent Dr. Andreas Schnelzer, die Chefärzte der Kinderklinik und Geburtshilfe am RoMed Klinikum Rosenheim, zu einer besonderen Feier ein. Das "Who's who" von politischen Vertretern, Pflegekräften, Ärzten, Hebammen und vor allem ehemaligen Beschäftigten, die maßgeblich am Aufbau des Perinatalzentrums beteiligt waren, versammelte sich zu diesem Anlass.

RoMed-Geschäftsführer Dr. Jens Deerberg-Wittram begrüßte die Ehrengäste wie Protagonisten und betonte in seiner Rede die Bedeutung des reibungslosen Zusammenspiels verschiedener Fachdisziplinen für die Versorgung von Frühchen. Er lobte die hervorragende Arbeit, die in Rosenheim geleistet wird, und sprach seinen Stolz über die Errungenschaften zum Wohle der jüngsten Patienten in der Region aus. Er betonte seinen persönlichen Einsatz für eine wohnortnahe Versorgung auf höchstem Niveau trotz der Herausforderungen im Gesundheitswesen.

In Erinnerung an die erfolgreiche 30-jährige Geschichte des Zentrums berichtete Chefarzt Dr. Torsten Uhlig von der ersten Elternbegleiterin in der Kinderklinik in den 80er Jahren, die damals eine bahnbrechende Neuheit darstellte. Er betonte jedoch, dass der Erfolg auf dem Zusammenspiel aller Berufsgruppen beruht und bedankte sich bei allen, die zu diesem Erfolg beitragen, einschließlich des Fördervereins.

Privatdozent Dr. Andreas Schnelzer erläuterte die Anforderungen an ein Perinatalzentrum der höchsten Versorgungsstufe 1 durch den Gemeinsamen Bundesauschuss. Er stellte die beeindruckenden Zahlen des RoMed Klinikums Rosenheim heraus, das zu den 166 Level 1-Zentren in Deutschland gehört und betonte, wie wichtig das Sicherstellen der bestmöglichen Versorgung für Mütter und Frühchen ist.

Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig teilte ihre persönlichen Erfahrungen als Mutter von Frühchen, die im RoMed Klinikum Rosenheim zur Welt kamen. Sie lobte die herausragende Kompetenz, Herzlichkeit, Ruhe und Fürsorge des gesamten Teams und versicherte ihre Unterstützung für die Fortführung dieser Spitzenmedizin für die Kleinsten in der Region.

Dr. Tamme Goecke, Arni Kirchner und Diana Frankenberg gaben in einem Rückblick einen Überblick über die Meilensteine der 30-jährigen Geschichte des Zentrums. Die beeindruckenden Überlebensraten von extremen Frühchen zeugen von der hohen Qualität der Versorgung. Die Rolle der Pflegekräfte wurde in dieser Zeit ebenfalls deutlich professioneller, und ihre Kompetenz wird durch die Qualifikationsvorgaben des Gemeinsamen Bundesausschusses für Pflegende auf neonatologischen Intensivstationen betont.

Ein besonders emotionaler Moment war der Auftritt von Elisabeth Paul und ihrer Tochter Stefanie Furtner, die eines der ersten Frühchen im Perinatalzentrum waren. Sie teilten ihre bewegende Geschichte und wie sie sich als Familie in der liebevollen Atmosphäre des Zentrums aufgehoben fühlten. Heute ist Stefanie eine erfolgreiche junge Frau und dreifache Mutter, die dank der Unterstützung des Zentrums ein erfülltes Leben führen kann.

Dr. Uhlig und PD Dr. Schnelzer betonten unisono, dass diese Erfolgsgeschichten sie und das gesamte Team motivieren. Ihr Traum von einem Eltern-Kind-Zentrum, das die Geburtshilfe und die Kinderklinik vereint, soll auch in Zukunft weiterverfolgt werden.

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