Entschlacken und Kräftigen: Gründonnerstagssuppe

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Hast du schon einmal von der Gründonnerstagssuppe gehört?

Die Gründonnerstagssuppe ist eine Mischung aus alten Natur- und Heiltraditionen und christlicher Osterkultur. Sie sollen nach christlichem Glauben den Körper nach dem Winter stärken und entschlacken.

Warum gerade neun Kräuter?

Die klassische Gründonnerstagssuppe besteht aus neun verschiedenen Kräutern. Die Zahl hat symbolische Bedeutung: In der Volksheilkunde steht sie für Vollständigkeit und Kraft.

Typische Kräuter sind zum Beispiel:

Je nach Region und Saison kann die Mischung variieren. Wichtig ist vor allem: Die Kräuter sollten möglichst frisch sein.

Wildkräuter sammeln (Gar nicht so einfach;)

Wer die Suppe traditionell zubereiten möchte, sammelt die Kräuter selbst. Doch das ist oft gar nicht so einfach. Gerade in trockenen Frühjahren oder in städtischen Regionen sind viele Wildkräuter schwer zu finden.

Auch wir von der Zwergerl-Redaktion haben uns auf die Suche gemacht und sind schließlich fündig geworden. Mit etwas Geduld und einem geschulten Blick für die richtigen Pflanzen lässt sich aber fast überall etwas entdecken.

Wichtig ist dabei: Beim Sammeln muss man vorsichtig sein. Einige essbare Wildkräuter haben giftige Doppelgänger und können leicht verwechselt werden. Deshalb nur Pflanzen verwenden, die eindeutig bestimmt werden können oder alternativ auf frische Küchenkräuter aus dem (Bio-)Markt zurückgreifen.

Einfaches Rezept für die Gründonnerstagssuppe

Zutaten:

Zubereitung:

Die Zwiebel und die gesammelten Kräuter werden zunächst fein gehackt. Anschließend erhitzt man die Butter in einem Topf und schwitzt die vorbereiteten Zutaten darin kurz an, bis sie ihr Aroma entfalten. Danach die Gemüsebrühe hinzugegeben und alles etwa fünf Minuten sanft köcheln lassen. Die Suppe anschließend mit Salz, Pfeffer und etwas Muskatnuss abschmecken. Zum Schluss püriert man sie fein, bis eine cremige Konsistenz entsteht.

Die Suppe kann warm serviert werden, schmeckt aber auch kalt überraschend frisch.

Extra-Tipp: Mit einem Schluck Sahne schmeckt Kindern die Suppe besonders gut!

Fazit

Ob aus religiöser Tradition oder einfach aus Freude am Frühling: Die Gründonnerstagssuppe bringt frische Kräuter, leichte Küche und ein Stück Brauchtum auf den Tisch.

Und vielleicht wird daraus ja auch bei euch ein neues Familienritual.

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