Kulinarischer Trend
Grillen mit Holzpellets
Der traditionelle Holzkohlegrill bekommt immer mehr Konkurrenz. Nach den gasbetriebenen Grills macht seit einiger Zeit eine neue Kategorie von Geräten auf sich aufmerksam - der Pelletgrill. Die ersten Geräte wurden in den USA entwickelt, mittlerweile ist der Trend auch bei uns angekommen. Die Gründe dafür: es ist die Kombination eines komfortablen Handlings eines Gasgerätes mit den Aromen eines Holzkohle-Grills. Der Markt hat mittlerweile eine Vielzahl von Modellen entwickelt.
Traditionelle Pelletgrills arbeiten mit dem Prinzip eines Smokers – das Grillgut wird nicht direkt durch die Glut gegart, sondern durch die erhitzte Luft. Das führt zu einem schonenden und gesünderen Garvorgang, da der Kontakt von flüssigem Fett und Glut vermieden wird. Trotzdem erhält das Grillgut das typische Grillaroma, da die Pellets ausschließlich aus naturbelassenen Sägespänen bestehen.
Der Pelletgrill ist also technisch eine wunderbare Sache. Sein Vorratsbehälter reicht für viele Grill-Sessions und die Pellets werden elektrisch gezündet. Ein weiterer Vorteil ist, dass Du die Temperatur exakt einstellen kannst. Mittlerweile sind auch Modelle zu haben, die mit einer Grillplatte arbeiten. Darunter verbrennen mit raucharmer Flamme handelsübliche Holzpellets.
Vorteile: Die Temperatur lässt sich gut regulieren, der Grill ist schnell heiß und der Brennstoffverbrauch niedrig. Zudem entsteht nur sehr wenig Asche.
Aber auch andere Entwicklungen für den Gartenbereich zeigen, wie vielfältig Pellets sind. Denn die kleinen Holzpresslinge eignen sich nicht nur gut zum Grillen, sondern funktionieren als klimaschonender Brennstoff auch in Heizstrahlern für die Terrasse.