Alle sechs Kandidaten sind eigentlich häufige Gäste in unseren Gärten. Der Verlust naturnaher Strukturen durch falsch verstandenen Ordnungssinn, den Einsatz chemischer Dünger oder die Anwendung von Pflanzenschutz- und Insektenvernichtungsmitteln machen ihnen jedoch zu schaffen. Der Maulwurf wird zu Unrecht aus Gärten vertrieben. Wo er buddelt, ist das Bodenleben intakt. Seine Gänge durchlüften das Erdreich und er vertilgt Engerlinge und Schnecken. Was die Wenigsten wissen: Wo Maulwürfe graben, halten sich Wühlmäuse fern.
Die Männchen der Garten-Wollbiene verteidigen ihr Revier bis auf das Äußerste gegen andere Blütenbesucher. Sie krümmen dazu den mit kleinen Dornen besetzten Hinterleib nach vorn und rammen die Gegner, sehr oft Honigbienen oder auch große Hummeln, von der Seite. Stechen kann die Garten-Wollbiene aber nicht. Ihr dünner Stachel dringt nicht durch menschliche Haut. Von der naturnahen Gestaltung in Gärten und an Häusern profitiert zum Beispiel der Stieglitz. Bekannt ist er auch als Distelfink. Die Samenstände vieler Gartenblumen stehen auf seinem Speiseplan. Dazu gehören Pflanzen denen man nachsagt, sie könnten mit den Folgen der Klimakrise gut zurechtkommen: Disteln, Kornblumen, Sonnenhut und Astern.
Der Siebenpunkt-Marienkäfer
ArtikelBundesweiter PflanzenwettbewerbDer bundesweite Pflanzwettbewerb „Wir tun was für Bienen!“ startet
in die nächste Runde. Prämiert werden insektenfreundliche Gärten und inspirierende
Aktionen. Es gibt Preise im Gesamtwert von über 10.000,- Euro. ist ein wichtiger Unterstützer im Kampf gegen Blattläuse. Bis zu 150 Blattläuse können die Larven und die ausgewachsenen Käfer täglich fressen. Kein Wunder, dass ihm der Ruf als Glücksbringer vorauseilt.
Der Schwalbenschwanz
ArtikelNAJU-Kinderwettbewerb “Erlebter Frühling”: Naturforscher gesuchtKleine Naturforscher aufgepasst: Die NAJU sucht Kinder, die das Eichhörnchen im Frühling beobachten und ihre Entdeckungen kreativ umsetzen. Beiträge können ab März eingereicht werden. ist einer der größten und imposantesten heimischen Schmetterlinge. Als Gartengast findet er sich ein, wenn die Raupen die passenden Futterpflanzen finden. Das sind Doldenblütler wie Dill, Pastinake oder wilde Möhre. Für die ausgewachsenen Falter sollte ein reiches Blütenbuffet gedeckt sein.
Die Spitzmaus trifft man immer seltener in Gärten an. Trotz ihres Aussehens gehört sie nicht zu den Mäusen, sondern ist als Insektenfresser eng mit Maulwurf und Igel verwandt. Mit ihren spitzen Zähnchen macht sie Jagd auf Insekten die im Garten lästig werden können.