Hast du Töne?

Blätter rascheln, Vögel zwitschern, das Baby schreit, die Schwester singt, das Auto hupt, die Pfeife trillert.
Die Klänge der Natur und die durch die Bewegung von Gegenständen erzeugten Schallquellen haben alle etwas gemeinsam: sie versetzen die Luft in Schwingungen, die das Ohr erreichen und als Geräusch, Ton oder Klang empfunden werden. Unsere Welt ist voll von Leben und Bewegung und damit reich an Geräuschen, Klängen, Stimmen und Tönen, die wir mal als angenehm, mal als störend empfinden. Aber wie entstehen Töne überhaupt? Warum kann man Töne hören? Kann man sie auch sehen? Wodurch verändern sie sich und wie werden Töne zu Musik?
Ohren auf – und aufgespielt
All diesen Fragen können die Kinder in der Mitmach-Ausstellung „Hast du Töne?“ auf den Grund gehen, in der sie sich auf eine spannende Entdeckungsreise in die faszinierende Welt der Töne, Klänge und Musik begeben. Zahlreiche Mitmachstationen, Experimentierbereiche und Werkstätten spannen dabei den Bogen von der Entstehung eines Tons über seine vielfältigen Eigenschaften bis hin zum eigenen Musikerlebnis.Warum kann man die Türglocke klingeln sehen, aber nicht hören? Was passiert, wenn eine riesige Orgelpfeife auf Tauchstation geht? An unterschiedlichen Objekten und vielen interaktiven Stationen erfahren die Besucher\*innen die Grundlagen der Akustik und erforschen die physikalischen Phänomene und Gesetzmäßigkeiten, die zur Entstehung und Verschiedenheit von Tönen führen. Durch selbständiges Experimentieren wird die Erzeugung unterschiedlichster Tonhöhen und Klangmuster sinnlich erfahrbar. Und meterlange Schläuche zeigen nicht nur wie sich Schall bewegt, sondern auch, wie sich das menschliche Gehör täuschen lässt.
