Konfirmation oder Firmung – Bedeutung zweier christlicher Feste
Entdecken Sie die Unterschiede und Traditionen von Konfirmation und Firmung. Informieren Sie sich über beide Rituale und ihre Bedeutung. Jetzt lesen!

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Die Konfirmation in der evangelischen Kirche und die Firmung in der katholischen Kirche gehören zu den wichtigsten Stationen im Leben junger Christinnen und Christen. Diese Feste werden in verschiedenen christlichen Konfessionen gefeiert und haben jeweils eigene Bräuche und Bedeutungen. Beide Feiern haben eine lange Tradition, sind fest im Glauben verankert und markieren – mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Voraussetzungen – den Übergang vom Kindsein hin zu mehr Eigenverantwortung im Glaubensleben. Konfirmationen gelten als bedeutende Ereignisse im Leben eines Kindes, und sowohl Konfirmandinnen als auch Konfirmanden werden in den Gemeinden auf diesen besonderen Tag vorbereitet.
Christliche Wurzeln
Konfirmation (evangelisch)Die Konfirmation entstand im 16. Jahrhundert im Zuge der Reformation. Der Begriff Konfirmation leitet sich vom lateinischen Wort 'Confirmatio' ab, was 'Bekräftigung' bedeutet. Jugendliche bekennen im Alter von etwa 14 Jahren eigenständig ihren Glauben und bestätigen damit ihre Taufe. Voraussetzung für die Teilnahme an der Konfirmation ist in der Regel die vorherige Taufe sowie die Teilnahme am Konfirmandenunterricht, in dem die Inhalte des Glaubensbekenntnisses und des Gottesdienstes vermittelt werden.
Firmung (katholisch)Die Firmung ist ein Sakrament, das in der katholischen Kirche die Taufe vollendet. Sie geht auf die frühe Kirche zurück. Bei der Feier salbt der Bischof oder Weihbischof die Jugendlichen mit Chrisamöl und spricht ihnen die Stärkung durch den Heiligen Geist zu, wobei Salbung und Handauflegung als zentrale Elemente der Firmung gelten. Die Firmung ist für die Getauften die Erneuerung und Vollendung des Taufbundes und bereitet auf die Aufnahme zur Eucharistie vor. Voraussetzung für die Firmung ist die Taufe.
Vorbereitung im Glauben
Beide Feste setzen eine bewusste Auseinandersetzung mit dem christlichen Glauben voraus:
Im Konfirmandenunterricht beschäftigen sich evangelische Jugendliche über ein bis zwei Jahre mit Bibeltexten, christlichen Werten und kirchlichen Traditionen; der Unterricht findet in Konfi-Gruppen statt, in denen die Inhalte gemeinsam erarbeitet und diskutiert werden. Jungen und Mädchen nehmen als Konfirmanden und Konfirmandinnen gemeinsam an diesen Gruppen teil. Der Unterricht verläuft nach festen Regeln und die Inhalte sind auf die Bedürfnisse der Jugendlichen zugeschnitten.




