Krank? Dann mit dem Avatar ins Klassenzimmer
Der 14-jährige Leonard Berger hat es mit einer Krebsdiagnose nicht leicht gehabt. Neun Monate lang musste er in Isolation verbringen, aber trotz allem hat er seinen Optimismus nie verloren.

Im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen/Gaißach ermöglicht ein Avatar Schulerlebnisse für kranke Jugendliche.
Der 14-jährige Leonard Berger hat es mit einer Krebsdiagnose nicht leicht gehabt. Neun Monate lang musste er in Isolation verbringen, aber trotz allem hat er seinen Optimismus nie verloren. Ein wichtiger Faktor dafür war ein Avatar, der ihm eine Verbindung zum Klassenzimmer ermöglichte. Dank des "Avatar AV1", bereitgestellt vom Medienzentrum des Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen
ArtikelKlinikClowns erleichtern Kinder Krankenhausaufenthalte maßgeblichImmer wieder gelingt es den KlinikClowns, ein Lachen in Kindergesichter zu zaubern, wo eben noch Schmerzen, Ängste und Sorgen die Stimmung prägten. Von Eltern, Pflegepersonal und Ärzten wird die positive Wirkung der Clownsbesuche immer wieder betont., konnte der Achtklässler einen Teil seines Alltags aufrechterhalten - die Schule.
Leonards Lehrerin, Cornelia Brust, bringt die Bedeutung des Avatars für den Jungen, der erst seit den Osterferien wieder am Unterricht teilnimmt, auf den Punkt: "Es fühlte sich an, als wäre er nie weg gewesen. Wir wussten immer alle, wie es ihm geht." Der Avatar fungierte als Bindeglied zwischen dem regulären Schulalltag und dem Alltag eines kranken Kindes, für das jeder Infekt ein Risiko darstellt und das lange Behandlungen bewältigen muss. Leonards Geschichte zeigt, dass dies keine Utopie, sondern eine positive Realität im Klassen- und Kinderzimmer sein kann.








