Doch wie erfahren Kinder und Jugendliche von diesem Angebot? „Mit speziellen Schulboxen, die der Kinderschutzbund Rosenheim an Schulen in Stadt und Landkreis verteilt, werden die Schülerinnen und Schüler an Grund- und weiterführenden Schulen auf das Kinder- und Jugendtelefon aufmerksam gemacht. Diese Schulbox enthält Infomaterialien der „Nummer gegen KummerAusflugszielNummer gegen Kummer“ und kleine Geschenke, außerdem eine Handreichung für Lehrkräfte mit Anregungen, wie sie Sorgen und Probleme im Unterricht ansprechen können. Das Interesse ist groß, wir konnten die Boxen schon an viele Schulen in der gesamten Region Rosenheim verteilen,“ berichtet Dorothée Ortner, Koordinatorin beim Kinderschutzbund Rosenheim.
„Junge Menschen mit Beeinträchtigungen, wie zum Beispiel Blindheit oder Sehbehinderungen, haben andere Bedürfnisse, deshalb wurden die Materialien in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, dem Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen sowie Interessenvertretungen blinder und sehbehinderter Menschen nun barrierefrei weiterentwickelt. Die Schulbox für Förderschulen enthält jetzt z.B. Stickerbögen und Armbänder mit Blindenschrift. So können wir auch diesen jungen Menschen vermitteln, dass es gut, richtig und wichtig ist, sich bei Sorgen und Problemen Hilfe zu suchen,“ so Ortner weiter.
Ein offenes Ohr für alle Anliegen der Anrufenden zu haben, das ist die Aufgabe der ehrenamtlichen Berater:innen
ArtikelNeuer Vorstand beim KinderschutzbundBei der diesjährigen Jahreshauptversammlung standen turnusmäßige Neuwahlen auf der Tagesordnung. Einige Positionen in der Vorstandschaft wurden neu besetzt. an den Standorten Rosenheim und Wasserburg. Die Anrufzahlen steigen jedes Jahr, darum benötigt das Team der Berater:innen dringend Verstärkung. „Mit einer Schulung, die Ende April beginnt, bereiten wir angehende Berater:innen fundiert auf ihr Ehrenamt vor. Personen, die eine sinnstiftende Tätigkeit suchen und jeden Monat etwas Zeit für zwei Telefondienste mitbringen, können sich noch bis Ende März anmelden,“ erklärt Ortner. „Interessent:innen erfahren unter Tel. 08031 -12929 oder [email protected] nähere Einzelheiten.“