Schule schwänzen für Urlaub: Eltern müssen mit Konsequenzen rechnen
Für viele Familien ist der verfrühte Ferienstart eine scheinbar harmlose Entscheidung. Doch wer sein schulpflichtiges Kind einfach ein paar Tage vor Ferienbeginn aus dem Unterricht nimmt, riskiert hohe Strafen.

Für viele Familien ist der verfrühte Ferienstart eine scheinbar harmlose Entscheidung. Doch wer sein schulpflichtiges Kind einfach ein paar Tage vor Ferienbeginn aus dem Unterricht nimmt, riskiert hohe Strafen.
Die Ferien fangen erst am Freitag an, aber der Flieger geht schon Dienstagmittag? Viele Eltern stehen vor genau diesem Dilemma: Die Reise ist günstiger, die Unterkunft besser, die Familie wäre entspannter unterwegs. Doch wer sein Kind einfach ein paar Tage früher aus der Schule nimmt, riskiert mehr als nur einen Eintrag ins Klassenbuch.
Schulpflicht gilt – auch kurz vor den Ferien
In Deutschland herrscht SchulpflichtEventSchulfähigkeit: „Was bedeutet das heute?“Eine Informationsveranstaltung für Eltern und Erzieher*innen.. Das heißt: Kinder müssen regelmäßig am Unterricht teilnehmen, und zwar bis zum letzten Ferientag. Ein, zwei Tage früher in den Urlaub zu starten ist also rein rechtlich eine Ordnungswidrigkeit. Schulen sind sogar verpflichtet, unentschuldigtes Fehlen weiterzumelden, meist ans Ordnungsamt.
In Bayern kann’s richtig teuer werden
Besonders streng wird in Bayern kontrolliert: Wer sein Kind unentschuldigt vom Unterricht fernhält wegen einer verfrühten Urlaubsreise, muss mit einem Bußgeld von bis zu 1.000 Euro rechnen. Und zwar pro Kind und pro Vorfall.
Die Bayerischen Schulämter zeigen sich in solchen Fällen wenig kulant. Es gab bereits Fälle, in denen Familien noch am Flughafen vom Ordnungsamt abgefangen wurden, um zu überprüfen, ob Kinder unentschuldigt fehlen.






