Wenn Liebe verloren geht: Was hinter dem Eltern-Kind-Entfremdungssyndrom steckt

Nach einer Trennung kann sich die Beziehung zum eigenen Kind dramatisch verändern. Doch was steckt dahinter, wenn Nähe durch Ablehnung ersetzt wird? Erfahre, was das Eltern-Kind-Entfremdungssyndrom wirklich bedeutet und woran du es erkennst.
Stell dir vor, dein Kind, das dich früher mit strahlenden Augen empfangen hat, will plötzlich keinen Kontakt mehr zu dir. Es wirkt kalt, abweisend, ja sogar feindselig. Ohne erkennbaren Grund. Was ist passiert?
Hinter solchen Veränderungen kann das sogenannte Eltern-Kind-Entfremdungssyndrom (Parental Alienation Syndrome, kurz PAS) stecken – ein Phänomen, das besonders nach Trennungen auftritt.
Was bedeutet Eltern-Kind-Entfremdung?
Bei einer Eltern-Kind-Entfremdung wendet sich ein Kind massiv von einem Elternteil ab – meist emotional, manchmal auch im Verhalten. Es lehnt Kontakt ab, äußert starke Ablehnung oder zeigt gar Angst, obwohl es zuvor eine gute Beziehung zu diesem Elternteil hatte.
Die Ursache liegt häufig in Manipulation oder Beeinflussung durch den anderen Elternteil – meist unbewusst, manchmal gezielt. Das Kind wird in einen Loyalitätskonflikt gedrängt. Es fühlt sich gezwungen, Partei zu ergreifen – obwohl es beide Eltern liebt.
