Wie passen Familie und Beruf unter einen Hut?
Interessantes und wichtige Tipps zum Thema Familie und Beruf

Familie und BerufArtikelMit klugen Arbeitszeitmodellen zur Karriere: Flexibilität für Mütter im BerufDer Balanceakt zwischen Beruf und Familie verlangt vor allem Müttern viel ab. Doch wer denkt, Flexibilität sei ein Rückschritt auf dem Karriereweg, irrt. Moderne Arbeitszeitmodelle können der Schlüssel sein. Erfahre mehr. lassen sich nur schlecht vereinbaren, meinen laut Umfragen zwei Drittel der Eltern hierzulande. Trotzdem steigt die Zahl berufstätiger Frauen kontinuierlich und mit ihr die Zahl der Geburten.
Was auf den ersten Blick paradox wirkt, ist für Experten logisch: Kinder werden nur dann geboren, wenn ihre Eltern positiv in die Zukunft blicken können. Und weil Kinder ein teures Vergnügen sind, entscheidet man sich nicht trotz sondern gerade wegen eines sicheren Jobs für Nachwuchs. Inzwischen, so das Statistische Bundesamt, sind 75 Prozent der Mütter in Deutschland erwerbstätig.
Der Gesetzgeber hilft berufstätigen Eltern
Natürlich gibt heute nicht nur das Wunschkind den Ausschlag für eine Berufstätigkeit. Frauen sind so gut ausgebildet wie nie und streben in Domänen, die bis vor einigen Jahren fast nur Männern vorbehalten waren. Sie sind selbstbewusster und wollen – auch finanziell – unabhängig sein. Damit Karriere und Kind gelingen, sind Frauen allerdings nach wie vor auf viele Faktoren angewiesen. Zuallererst auf einen zuverlässigen Partner oder auf ein familiäres Umfeld, das Pflichten im Haushalt und bei der übernimmt. Bei der Gleichberechtigung in den eigenen vier Wänden gibt es allerdings einigen Nachholbedarf. Verlass war in den letzten Jahren auf den Gesetzgeber, der zum Glück vieles für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf auf den Weg gebracht hat. Die Einführung von , das Einbußen beim Einkommen ausgleicht, macht die Entscheidung für ein Kind leichter, wenn man nach der Geburt zeitweise weniger oder gar nicht arbeiten möchte. Außerdem kehren Mütter anschließend deutlich häufiger in eine Vollzeitstelle zurück und können so besser für das Alter vorsorgen. Hilfreich ist außerdem der massive Ausbau der Kinderbetreuung und das Recht auf einen Betreuungsplatz für jedes Kind zwischen einem und drei Jahren. Der Wermutstropfen hier: Familien in Ballungsgebieten kämpfen immer noch mit Engpässen bei der Unterbringung ihres Nachwuchses.





