©Marta Wave
Audio-Medien genießen besonders viel Vertrauen
Digitale Medien prägen immer früher und auch stärker den Alltag unserer Kinder. Die Entwicklung ist unumkehrbar und birgt Potenziale, stellt Eltern aber gleichzeitig vor große Herausforderungen.
Eine aktuelle Umfrage von tigermedia*, an der rund 1.000 Mütter und Väter aus Deutschland teilnahmen, zeigt: Eltern möchten nicht, dass alle Inhalte des Webs für den Nachwuchs uneingeschränkt zur Verfügung stehen. Deshalb kontrollieren sie Medien stark und halten Handy und Tablet nicht frei zugänglich. Nur der Bereich der Audio-Medien nimmt eine Sonderrolle ein. Die Ergebnisse der Befragung im Detail:
Handy und Tablet werden am strengsten kontrolliert
Die Mediennutzung im Kinderzimmer ist in den Familien ein großes Thema, welches häufig auch für Zoff sorgen kann. Was die unbeaufsichtigte Nutzung von Smartphone und Tablet angeht, sind sich allerdings die allermeisten Befragten einig: 90% der Eltern vertrauen ihrem Kind in Bezug auf die autonome Nutzung von Endgeräten nicht vollends. Fast 70%überlassen Smartphone oder Tablet sogar niemals ohne Aufsicht ihren Kindern. 18% geben an, ein Device mit Internetzugang weniger als eine Stunde in der Woche den Kleinen zu überlassen. Nur 3% geben Telefon und Tablet sogar wöchentlich bis zu fünf Stunden aus der Hand.
Familien haben feste Regeln zur Mediennutzung
81% der Eltern geben an, feste Regeln zur Mediennutzung innerhalb der Familie vereinbart zu haben. Nur 2% räumen eine häufige Übertretung der vereinbarten Zeiten ein – der Resthält sich nach eigenen Angaben mehrheitlich daran. 19% der Befragten haben gar keineRegeln zur Mediennutzung der Kinder aufgestellt.
Web und Social Media bereiten Sorgen
Die größte Gefahr sehen Eltern laut der tigermedia Studie zur Mediennutzung im Umgang mit dem Internet und den Besuchen von Websites. 34% geben an, sich über die Inhalte, denen Kindern hier ausgesetzt sein können, zu sorgen. Auch den sozialen Medien stehen ein Drittel der Eltern sehr skeptisch gegenüber. Nur 17% sorgen sich beim TV und 12% beim Gaming. 3% vertrauen ihren Kindern bei der Nutzung aller Mediengattungen. Audio-Medien nehmen Sonderstellung ein Dem Thema Audio-Medien begegnen Eltern mit größerem Vertrauen und weniger Vorsichtsmaßnahmen. Nur 1% der Umfrageteilnehmer*innen geben an, sich über Audio-Inhalte zu sorgen. Kinder dürfen diese demnach eigenständig im Kinderzimmerkonsumieren. Auch die intensive Nutzung der tigerbox TOUCH sowie dem dazugehörigen Streamingdienst tigertones von tigermedia von mehreren Stunden täglich pro Zugang seit Beginn der Corona Pandemie, belegt die besondere Stellung von Hörmedien in den Familien.
Kassette und CD waren gestern
Spannend ist dazu, dass auch Hörmedien fast ausschließlich digital konsumiert werden. Lediglich 14% der befragten Eltern gaben an, dass ihr Nachwuchs Hörspiele und Musik noch über den CD-Player hört. Beim Kassettenrekorder sind es sogar nur noch 2%. Ein geringer Anteil von 7% setzt für das Hörvergnügen der Kids auf Smartphone oder Tablet. Zwei Drittel der Befragten geben an, digitale Kinderhörboxen wie z. B. die tigerbox TOUCH, die Toniebox oder Hörbert einzusetzen. 10% nutzen smarte Lautsprecher wie Alexa oder Google Home.
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