Der Ehevertrag - sinnvoll oder romantische Illusion?
Ein Ehevertrag kann auch zur Klärung von Fragen wie Unterhalt, Vermögen, Rentenansprüchen, Steuern und elterlicher Sorge beitragen. Er kann dazu beitragen, im Falle einer Scheidung erhebliche finanzielle und emotionale Belastungen zu vermeiden.

Der Ehevertrag – ein Thema, das immer noch kontrovers diskutiert wird. Manche halten ihn für unromantisch und ein Zeichen mangelnden Vertrauens, während andere, insbesondere Geschiedene, rückblickend dazu raten, ihn abzuschließen, um im Falle einer Scheidung Geld und Nerven zu sparen.
Ein Ehevertrag ist eine Absicherung
Doch ein Ehevertrag hat weit mehr zu bieten als nur Absicherung für den Fall einer Trennung. Viele Paare betrachten ihre Hochzeit als einen magischen Moment. Trotzdem endet mehr als jede dritte Ehe vorzeitig, in Großstädten sogar jede zweite. Um für dieses mögliche Ende vorzusorgen, empfiehlt Melanie Ulbrich, die Vorsitzende des Interessenverbandes Unterhalt und Familienrecht (ISUV), bereits vor der Hochzeit einen Ehevertrag abzuschließen. Sie betont: "Trotz aller Romantik war der Ehevertrag noch nie so wichtig wie heute. Er kann dazu beitragen, im Falle einer Scheidung erhebliche finanzielle und emotionale Belastungen zu vermeiden." Ein verbreiteter Irrglaube ist, dass eine Ehe auf Lebenszeit keinen Ehevertrag erfordert.
Adelige machen Eheverträge seit Jahrhunderten







