Die Leonhardi-Tradition in Oberbayern

Wenn im November festlich geschmückte Pferdewagen durch bayerische Dörfer ziehen, Gebete gesprochen und Blasmusik erklingt, ist wieder Leonhardi-Zeit. Der alte Brauch zu Ehren des heiligen Leonhard verbindet Glaube, Gemeinschaft und gelebte Tradition.
Anfang November lebt eine der ältesten Bräuche in Oberbayern auf: die Leonhardifahrt. Sie ist eine farbenprächtige Mischung aus religiösem Fest, bäuerlicher Tradition und gelebter Gemeinschaft. Hier erfährst du alle Hintergründe dieser alten Tradition.
Wer war der heilige Leonhard?:Der heilige Leonhard von Limoges lebte im 6. Jahrhundert und gilt als Patron der Bauern, Pferde und Gefangenen. In Bayern verehrt man ihn vor allem als Schutzheiligen der Tiere, insbesondere der Pferde. Schon im Mittelalter baten Bauern an seinem Namenstag, um Schutz und Segen für ihre Tiere und das kommende Jahr.


