FSME und Borreliose
Zecken können Lyme-Borreliose und FSME (Hirnhautentzündung) übertragen. Für dieses Jahr werden viele Erkrankungen erwartet.

Zecken lauern wo es dunkel, feucht und warm ist
Sie liebt das milde Wetter des Frühsommers, ist aber auch bis September aktiv – tagsüber laut Naturschutzbund Deutschland vor allem vormittags und am frühen Abend. Die Zecke Ixodes Ricinus, auch Gemeiner Holzbock genannt, hasst Hitze und Trockenheit. Doch sie sitzt überall dort, wo es dunkel, feucht und warm ist: im Gras, Gestrüpp, Laub oder Unterholz. Ungefähr auf Kniehöhe harrt der Winzling dort aus, bis ein potenzieller Wirt vorbeikommt und ihn abstreift. Dass Zecken sich von Bäumen auf ihre Opfer fallen lassen, ist ein Märchen. Wenn Menschen leicht bekleidet in der Natur unterwegs sind
ArtikelZecken vorbeugen und entfernenSobald es wärmer wird, sind Zecken wieder aktiv. Erfahre, wie du dich und deine Familie vor FSME und Borreliose schützt – mit praktischen Tipps zu Kleidung, Kontrolle, Entfernung und Impfung., steigt ihr Risiko, mit Zecken in Kontakt zu kommen.
Achselhöhlen, Kniekehlen, Genitalbereich
In Sekundenbruchteilen krallen Zecken sich an ihren Opfern fest – ob in der Kleidung oder direkt auf der Haut. Sofort krabbeln sie los, um sich an feuchten Orten festzusaugen: in Achselhöhlen, Kniekehlen, dem Genitalbereich, aber auch Haaransatz und Nacken. Mit ihren scherenartigen Mundwerkzeugen reißt die Zecke die Haut ihres Wirts auf und senkt ihren Saugrüssel hinein. Wird die Zecke nicht entfernt, labt sie sich über Stunden oder Tage am Blut ihrer Beute. Dabei kann sie auf die Größe einer Perle anschwellen. Die Zecke braucht das Blut, um sich zu entwickeln und fortzupflanzen. Bevorzugte Lieferanten sind Wirbeltiere, zudem Vögel und sogar Reptilien. Mit dem Blut ihrer Opfer saugen die Spinnentiere Erreger auf – die sie an den nächsten Wirt weitergeben können.







