Gruselig und keineswegs harmlos: Trends bei Kinder und wie man darauf reagieren kann
HuggyWuggy, Fortnite, Squid Game: Das ist ist nur ein kleiner Auszug an Figuren, Spielen und Inhalten, die immer wieder den Weg in die Kinderzimmer finden. Auf den ersten Blick wirken sie harmlos. Doch die Figur HuggyWuggy ist keine Plüschfigur, ...

Fortnite ist kein kindliches Strategiespiel und die Serie Squid Game ist aufgrund expliziter Gewaltdarstellungen keineswegs für Kinder gedacht.
Kinder stoßen jedoch immer wieder auf diese oder andere bedenkliche Inhalte. In der Familie selbst, in der Schule, auf Social Media. Gerade auf WhatsApp, YouTube, TikTok oder Instagram werden diese und ähnliche Inhalte tausendfach geteilt. Kinder können die gesehenen Bilder oft noch nicht einordnen und in Kontext setzen. Was fiktiv ist und was nicht, diesen Unterschied lernen die meisten Kinder erst noch. Je nach Alter und Entwicklungsstand reagieren sie auch unterschiedlich auf unangemessene Inhalte: Manche Kinder werden stiller, manche lauter, manche aggressiv. Einige Kinder erzählen ganz viel von dem Erlebten. Andere wiederum spielen die Szenen nach. Es gibt Kinder, die bekommen Albträume oder Ängste, trauen sich nicht alleine zu bleiben oder sind gereizt.
All das können Anzeichen dafür sein, dass Ihr Kind Medien-Inhalte mitbekommen hat, die es beeinflussen.
Was können Sie tun?
• Lassen Sie Ihr Kind mit den Infos und Inhalten nicht alleine und gehen Sie auf dessen Bedürfnisse ein.
• Unterstützen Sie nicht jeden Trend. Das betrifft auch harmlose Merchandising-Produkte anderer Figuren, Spiele oder Serien.
• Achten Sie beim eigenen Medienkonsum zu Hause darauf, was ihr Kind mitbekommt.
• Geben Sie ausreichend Raum & Zeit zum Verarbeiten von Inhalten.
• Sprechen Sie mit Ihrem Kind und finden Sie heraus, welche Trends gerade aktuell sind.
• Stellen Sie sich den Fragen und recherchieren Sie bei Bedarf gemeinsam.
• Geben Sie Ihrem Kind ein Gefühl von Sicherheit und Zuversicht.
• Auch Kindernachrichten (Logo, Neuneinhalb, FragMich von radioMikro, KiRaKa…) sind nicht immer einfach zu verarbeiten. Konsumieren Sie sie am besten gemeinsam.



