Die Medienpädagogin Vera BorngässerEventMedienerziehung mit Zukunft – Kinder sicher durch die digitale Welt begleiten unterscheidet ganz klar zwischen temporärer Ausnahmesituation und jahrelangem übermäßigem Medienkonsum. Sie empfiehlt Eltern, sich keine Sorgen zu machen, wenn ihre Kinder oder sie selbst aktuell mehr Medien nutzen.
Das bedeutet: Absprachen von Medienzeiten, die schon bestanden, müssen jetzt flexibler gesehen werden und vieles ist neu zu besprechen.
Folgende Punkte sollten Sie bedenken und mit Ihrem Kind besprechen:
Was genau fällt unter Bildschirmzeit
ArtikelBildschirmzeit bei Kindern: Warum zu viel Handy der Seele schaden kannIn einer Welt, in der Smartphones, Tablets und digitale Spiele zum Alltag gehören, wird die Bildschirmzeit von Kindern immer länger. Doch was macht das mit ihrer Psyche? Eine neue Metastudie der Universität Brisbane liefert alarmierende Antworten.? TV, Smartphone, Tablet, Spielkonsolen? Wie gehen Sie mit der Zeit um, die Ihr Kind für die Schule am Computer benötigt? Zählt Videochatten mit den Großeltern und Freunden auch als Bildschirmzeit? Wie messen Sie Zeit am PC genau – zählen nur YouTube und Spiele? Wenn Ihr Kind kreativ wird und einen Trickfilm mit dem Smartphone erstellt – geht das dann von seiner Bildschirmzeit ab?
Wie können Eltern Ihren eigenen erhöhten Medienkonsum regulieren
ArtikelWenn Eltern ständig am Handy sind: Wie digitale Ablenkung Kindern schadetSmartphones gehören für viele Eltern zum Alltag – doch zu viel Bildschirmzeit kann negative Folgen für ihre Kinder haben. Eine neue Studie warnt: Schon kleine Unterbrechungen durch das Handy können die kindliche Entwicklung beeinflussen. und welche positiven Folgen kann das haben?
Sich selbst Grenzen setzen und notfalls den Wecker stellen.Die eigene Nutzungszeit kontrollieren. Das geht z.B. mit Apples Funktion „Bildschirmzeit“ oder der Funktion „Digital Wellbeing“ ab Android 9 (jeweils zu finden in den Einstellungen).Sich bewusst medienfreie Zeiten setzenEventMedienbildung für FamilieMedienerziehung leicht gemacht:
Eintritt frei
Elternabend zur Medienerziehung mit praktischen Tools zum Ausprobieren: Lernen Sie, wie Sie Ihre Kinder sicher und kreativ im Umgang mit digitalen Medien unterstützen können - inklusive Einführun..., zum Beispiel beim Essen.Überlegen, was man Schönes mit (oder ohne) Medien lernen möchte.
Diese Selbstbegrenzung kann positive Folgen, auch für die Zeit nach Corona, haben. Viele Menschen haben ja auch ohne Corona das Gefühl, sich online zu verlieren oder Zeit zu vergeuden. Durch unsere Tipps können sie diesem Gefühl entgegenwirken. Ein weiterer Punkt: Mit jedem Artikel, den wir bei Facebook und Co über Corona anklicken und lesen, zeigt uns das soziale Netzwerk mehr Artikel zu diesem Thema. Eine selbstverstärkende Negativspirale. Wer weniger Zeit online verbringt, senkt also auch das Risiko im sorgenvollen Beobachten der Nachrichten zu versinken.