Studie zeigt: Bildungsprogramme vernachlässigen soziale Kompetenzen
Was brauchen Kinder, um im Leben wirklich stark zu sein? Eine internationale Studie zeigt: In vielen Bildungsprogrammen fehlen gezielte Maßnahmen zur Förderung sozialer Kompetenzen – mit weitreichenden Folgen.

Was brauchen Kinder, um im Leben wirklich stark zu sein? Eine internationale Studie zeigt: In vielen Bildungsprogrammen fehlen gezielte Maßnahmen zur Förderung sozialer Kompetenzen – mit weitreichenden Folgen.
Kinder lernen schnell, aber lernen sie auch das Richtige? Eine neue Studie von Forschenden der Technischen Universität München, der Universität Luxemburg und der Autonomen Universität Barcelona zeigt: In vielen Ländern der Welt fehlt es in der frühkindlichen Bildung an einem entscheidenden Baustein, der gezielten Förderung sozialer Fähigkeiten. Die Forschenden analysierten über 90 Bildungspläne aus 53 Staaten und stellten fest: Der Fokus liegt klar auf kognitiven Zielen. Emotionale Intelligenz, Empathie oder TeamfähigkeitEventLeuchtturm sein für Kinder im Umgang mit starken Emotionen & Gefühlen bleiben oft außen vor.
Kognitive Bildung dominiert – soziales Lernen bleibt vage
„Die Vorstellung, dass individueller Erfolg auf Talent und Anstrengung beruht, ist in Teilen richtig. Sie ignoriert aber, wie stark Erfolg von strukturellen Faktoren abhängt“, sagt Studienautor Prof. Samuel Greiff. Wenn soziale Kompetenzen in Bildungsprogrammen fehlen, habe das schwerwiegende Konsequenzen, sowohl für das private Umfeld der Kinder als auch für ihre berufliche Zukunft.








