1. Ein Großteil der Frauen arbeitet in Teilzeit
ArtikelTeilzeit, Vollzeit, Carezeit: Der neue Arbeitsmarkt für FamilienBundeskanzler Friedrich Merz verlangt mehr Arbeit in Deutschland. Für Familien ist das nicht so leicht wie gedacht. Zwischen Care-Arbeit und Kita-Schluss drohen Eltern auf der Strecke zu bleiben.. Immer noch arbeitet die Mehrheit der Frauen aktuell immer in Teilzeit. 2019 lag die Teilzeitquote berufstätiger Frauen mit minderjährigen Kindern laut Statista bei 66,2%. Im Vergleich dazu betrug dieser Wert im gleichen Jahr bei den Männern 6,4%. Das hat auch Folgen für das Rentenalter. Da Frauen häufiger in Teilzeit arbeiten, verdienen Sie weniger, wodurch auch weniger Beiträge auf dem Rentenkonto landen. Daraus ergibt sich eine durchschnittliche Rentenlücke von 27% (Quelle: The Gender Pension Gap in Germany" I 2014)
2. Männer und Frauen werden ungleich bezahlt. Zudem ist auch der Gender Pay Gap
ArtikelMit klugen Arbeitszeitmodellen zur Karriere: Flexibilität für Mütter im BerufDer Balanceakt zwischen Beruf und Familie verlangt vor allem Müttern viel ab. Doch wer denkt, Flexibilität sei ein Rückschritt auf dem Karriereweg, irrt. Moderne Arbeitszeitmodelle können der Schlüssel sein. Erfahre mehr. - also die Differenz des durchschnittlichen Bruttostundenverdienstes (ohne Sonderzahlungen) zwischen Frauen und Männer - ein Indiz für mangelnde Gleichbehandlung. So zeigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes, dass Frauen 2020 durchschnittlich 18%weniger pro Stunde verdient haben als Männer.
3. Frauen haben schlechtere Karrierechancen. Außerdem gibt es viel weniger Frauen in Top-Positionen als Männer. Mittlerweile kommt etwas Bewegung in diese Zahlen. So gibt es laut eines aktuellen Berichts der All Bright Studie zwar mit 5,4 Prozentpunkten einen Zuwachs des Frauenanteils in Vorstandspositionen. Jedoch belegt Deutschland hier nach wie vor einen der hinteren Plätze. „Im internationalen Vergleich ist Deutschland damit weit vom Niveau anderer Länder entfernt: Beim Vergleich der 30 größten Börsenunternehmen, die von allen DAX-Indizes auch den höchsten Frauenanteil haben, liegen weiterhin die USA deutlich vorn (31,1Prozent), gefolgt von Großbritannien (27,4 Prozent) und Schweden (27,1 Prozent). Mit einem Anteil von 18,3 Prozent ist Deutschland weit abgeschlagen, schlechter steht am 1. September 2021 nur Polen da (16,5 Prozent). (Quelle: Bericht der All Bright Stiftung, Oktober 2021) . Dieses Bild zieht sich auch ins mittlere und untere Management durch. Auch dort gibt es immer noch weniger Frauen in Führungspositionen
ArtikelFamilienfreundliche Arbeitgeber – woran Eltern sie erkennen könnenViele Firmen werben mit Work-Life-Balance – doch nicht überall steckt Substanz dahinter. Woran Bewerber erkennen, ob ein Arbeitgeber wirklich Vereinbarkeit von Beruf und Familie lebt. als Männer.