Familien unter Druck

- Die Mehrheit aller Eltern erlebt Kritik an der Erziehung ihrer Kinder
- Mehr als ein Drittel der Eltern, die für ihre Kindererziehung kritisiert werden, fühlt sich dadurch als schlechte Mutter oder schlechter Vater
- Kritik trifft vor allem Mütter und junge Eltern unter 35 Jahren
- Experten äußern Verständnis für das Empfinden der Eltern
Wie sehr sich Eltern tatsächlich kritisiert fühlen, zeigt nun die aktuelle, repräsentative forsa-Befragung. Demnach erlebt die deutliche Mehrheit aller Eltern Kritik an ihrer Kinderziehung.
Mehrheit der Eltern kennt Kritik am Erziehungsstil und leidet darunter
Die Zahlen lassen aufhorchen: Mehr als die Hälfte der befragten Eltern gibt an, schon einmal von anderen für den Umgang mit ihrem Kind kritisiert worden zu sein. Dabei kommt die Kritik vor allem aus dem familiären Umfeld der Eltern. Eigene Familienangehörige äußern am häufigsten Kritik, die vor allem jüngere Eltern und Eltern jüngerer Kinder im Alter von drei bis fünf Jahren trifft. Dieser Umfang an negativen Rückmeldungen geht nicht spurlos an den kritisierten Eltern vorbei.
Die Folge: Frauen bewerten sich deutlich öfter als schlechte Mutter (48 Prozent) als Männer (31 Prozent).

