Kinder brauchen Bücher
Warum es wichtig ist, Kindern Bücher von Anfang an näher zu bringen.

Vor fast 40 Jahren schon hat Bruno Bettelheim, berühmter Psychoanalytiker und Kinderpsychologe, den Bestseller „Kinder brauchen Bücher“ veröffentlicht. An seiner Feststellung hat sich bis heute nichts geändert. Natürlich brauchen Kinder in unserer modernen Welt von klein auf Bücher, und das nicht nur, um später in der Schule und danach im Berufsleben gut mithalten zu können.
„Mama, Buch“, sagt der eineinhalbjährige Max zu seiner Mutter. Doch die hat gerade keine Zeit vorzulesen, weil sie im Home Office unter Stress steht, und schaltet ihm stattdessen einen Kleinkinderfilm auf kindertube.de ein. Auch für das Lesebedürnis des Dreijährigen reicht ihr Zeitbudget nicht, weil die Küche noch aufgeräumt werden muss, aber für seine Altersgruppe gibt es ja bereits etliche Kinderserien auf Netflix. Und mit vier, fünf Jahren können die meisten Kleinen schon selbstständig mit der TV-Fernbedienung umgehen oder sich mit Mamas Smartphone beschäftigen. Die permanente und überall verfügbare Möglichkeit, elektronische Medien zu nutzen, wird von zahllosen Menschen als segensreich empfunden, doch für unsere Kinder ist das ein höchst schädlicher Zugang zur Welt. Kinderärzte stellen fest
ArtikelWarum ist das Vorlesen so wichtig?Rund 32 Prozent der Eltern lesen ihren Kindern selten oder nie vor. Besonders bedenklich ist dies in der Phase, bevor die Kinder in die Schule kommen. Der Mangel an Vorleseerfahrungen kann einen nachhaltigen Einfluss auf ihre Lesekompetenz haben., dass intensive Mediennutzung bei Kindern verstärkt motorische Unruhe hervorruft, ihre Konzentrationsfähigkeit beeinträchtigt und Schlafstörungen provoziert. Außerdem gilt die starke Zunahme von Kurzsichtigkeit in der heutigen Kindergeneration gleichfalls als eine Folge der Bildschirmmedien im Kleinkindalter.






