Kinder und Jugendliche: Wie wir die psychische Gesundheit unserer Kinder besser schützen können

Die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen ist heute ein Thema von drängender Aktualität. In den letzten Jahren haben Studien – wie die vielbeachtete COPSY-Studie – alarmierende Zahlen geliefert: Bereits vor der Coronapandemie litten etwa 17 % der Kinder und Jugendlichen an psychischen Auffälligkeiten, während der Pandemie stieg dieser Anteil auf fast 30 %. Zwar haben sich die Werte wieder etwas verbessert, doch von einem vollständigen Erholen kann keine Rede sein. Was bedeutet das für dich und dein Kind?
Warum die mentale Belastung bei Kinder wächst
Die Herausforderungen unserer Zeit lasten schwer auf den Schultern der jungen Generation. Klimawandel, soziale Ungleichheit, wachsende Unsicherheit – diese Themen betreffen nicht nur Erwachsene. Schon Grundschulkinder spüren die Spannung in ihrer Umgebung. Gleichzeitig beeinflussen familiäre Probleme, wie emotionale Vernachlässigung oder Gewalt, und externe Faktoren, wie der übermäßige Konsum sozialer Medien, die psychische Widerstandskraft der Heranwachsenden.
Die Coronapandemie wirkt dabei wie ein Brandbeschleuniger. Kinder und Jugendliche fühlen sich isoliert, Freundschaften wurden auf die Probe gestellt, Lernrückstände häuften sich. Noch heute geben 21 % der jungen Menschen an, regelmäßig unter Einsamkeit zu leiden. Vor Corona lag dieser Wert bei nur 14 %.
