Putzen ohne Giftkeule: So wird das Zuhause sauber
Weniger Chemie, mehr Sicherheit: Viele Putzmittel enthalten Stoffe, die Kinderhaut und Atemwege reizen können. Wir zeigen, wie man Küche, Bad und Fenster umweltfreundlich und günstig sauber bekommt.

Weniger Chemie, mehr Sicherheit: Viele Putzmittel enthalten Stoffe, die Kinderhaut und Atemwege reizen können. Wir zeigen, wie man Küche, Bad und Fenster umweltfreundlich und günstig sauber bekommt.
Sauberkeit braucht keine bunten Flaschen mit Warnsymbolen: Viele herkömmliche Putzmittel enthalten aggressive Chemikalien, die Haut und Atemwege reizen können. Besonders in Haushalten mit Kindern lohnt sich ein genauer Blick auf die Inhaltsstoffe. Die gute Nachricht: Für die meisten Reinigungsaufgaben reichen einfache Hausmittel. Sie sind günstig, umweltfreundlich und stehen oft schon im Küchenschrank.
Warum weniger Chemie sinnvoll ist
Kinder reagieren empfindlicher auf Duftstoffe und aggressive Substanzen. Sprays verteilen sich in der Raumluft. Rückstände bleiben auf Oberflächen, die später angefasst werden. Auch Abwasser und Umwelt werden durch viele Spezialreiniger belastet. Wer auf Hausmittel setzt, reduziert diese Risiken deutlich. Und spart dabei oft Geld.
Die Grundausstattung für den Haushalt
Mit fünf einfachen Mitteln lässt sich fast alles reinigen: Essig oder Zitronensäure, Natron, Waschsoda, Kernseife sowie Alkohol oder Spiritus. Mehr braucht es in der Regel nicht!
Küche: Fett und Eingebranntes lösen
In der Küche sammeln sich Fett und Essensreste. Hier helfen vor allem Natron und Soda.
- Gegen Eingebranntes: Natron mit etwas Wasser zu einer Paste verrühren. Auf die verschmutzte Stelle geben, einwirken lassen und mit einem Schwamm abreiben. Das funktioniert bei Backblechen, Töpfen oder dem Ceranfeld.
- Fettige Oberflächen: Waschsoda in warmem Wasser auflösen. Damit Arbeitsflächen oder Dunstabzug reinigen. Soda löst Fett besonders gut.
Wichtig: Soda ist stärker als Natron. Handschuhe tragen und nicht auf empfindlichen Oberflächen anwenden.





