Taschengeld für Kinder: Ein wichtiger Schritt zur finanziellen Bildung
Taschengeld ist ein zentraler Bestandteil der finanziellen Erziehung von Kindern und Jugendlichen. Es ermöglicht ihnen, den Umgang mit Geld zu lernen, eigene Entscheidungen zu treffen und die Bedeutung von Sparen zu verstehen.

Stell dir vor, dein Kind steht an der Supermarktkasse, hält stolz einen Schokoriegel in der Hand – und zückt selbstbewusst die eigene Münzgeldbörse. Ein kleiner Moment mit großer Wirkung. Denn Taschengeld ist mehr als nur ein paar Euro in der Woche – es ist ein Einstieg in die Welt der finanziellen Selbstständigkeit.
Warum Taschengeld so wertvoll ist
Kinder sind neugierig, sie wollen verstehen, ausprobieren und lernen. Auch in Sachen Geld. Taschengeld bietet genau dafür den idealen Rahmen – im geschützten Raum der Familie. Es hilft deinem Kind:
- den Wert von Dingen zu erkennen,
- Entscheidungen zu treffen – und manchmal auch mit deren Konsequenzen umzugehen,
- ein Gefühl für Sparen und Budgetieren zu entwickeln.
So entsteht Schritt für Schritt ein bewusster Umgang mit Geld. Und das Beste daran: Du bist als Elternteil aktiv mit dabei.
Ab wann lohnt sich Taschengeld?
Bereits im Vorschulalter – also ab etwa fünf oder sechs Jahren – können Kinder anfangen, mit kleinen Geldbeträgen umzugehen. In diesem Alter haben sie oft schon ein erstes Verständnis dafür, dass Geld begrenzt ist und dass man sich für oder gegen etwas entscheiden muss.
Dabei gilt: Lieber früh anfangen und die Beträge altersgerecht anpassen, als zu spät und überfordert.
Aktuelle Taschengeld-Empfehlungen 2025
Damit du einen Anhaltspunkt hast, wie viel Taschengeld in welchem Alter sinnvoll sein kann, hier eine aktuelle Übersicht:
Alter des KindesEmpfohlene Taschengeldhöhe (2025)
- 4 bis 5 Jahre: 1 bis 2 Euro pro Woche
- 6 bis 7 Jahre: 2 bis 3 Euro pro Woche





