Mit dem Schuleintritt bekommen viele Kinder ihr erstes Taschengeld. Das Familienministerium empfiehlt pro Woche 1 bis 1,50 Euro ab sechs Jahren, in der vierten Klasse bis zu drei Euro. Ab der fünften Klasse sind etwa 20 Euro monatlich angemessen, um den Realabschluss herum rund 40 Euro und an die 60 Euro für Abiturienten.
Die Zahlung des Taschengeldes sollte pünktlich erfolgen und nicht durch Kürzen oder Erhöhen an das Verhalten des Kindes geknüpft werden. Mittlerweile kann das Taschengeld mithilfe von Apps wie Revolut oder Bling gemanagt werden.
Zwar sind auch Überweisungen für Müll rausbringen oder Spülmaschine ausräumen möglich – Experten sehen das Bezahlen solcher Gefälligkeiten allerdings kritisch. Kinder, so ihre Überzeugung, müssen lernen, dass jeder in der Familie unentgeltlich Aufgaben zu übernehmen hat. Geld ist hier der falsche Anreiz, wie übrigens auch bei Noten.
Statt intrinsisch, also für sich selbst, zu lernen, strengen sich Kinder dann nur extrinsisch für mehr Zeugnisgeld an. Sinnvollere Verdienstmöglichkeiten für Kinder ab 13 sind Zeitungen oder Prospekte austragen oder beim Nachbarn Rasen mähen.
Infos zur Höhe des Taschengelds findet Du HIER.