Zwei Frauen und ein Baby
Das Interview mit Virginia Ernst

Bereits bei unserem ersten Kontakt 2018 war Virginia Ernst bereits eine angesagte Musikerin in Österreich. Virginia hat unsere Jugendredaktion in einem Interview hinter die Kulissen schauen lassen. Mit Spannung haben wir ihre Musikkarriere über all die Jahre verfolgt. Doch nicht nur in der Musikkarriere hat sich viel getan. Vor sieben Monaten hat sich auch das Familienleben von Virginia und Ihrer Frau Dorothea mit der Geburt ihres Sohnes komplett verändert.
War das Thema Nachwuchs von Beginn an ein Thema?
Virginia: Ja! Das Thema „Baby“ war einer der ersten Dinge, die wir besprochen haben. Dorothea war es sehr wichtig, dass ihr Partner auch Kinder haben möchte.
Nervt es, dass ihr als gleichgeschlechtliches Paar immer wieder über Eure Entscheidung eine Familie zu gründen sprechen sollt?
Virginia: Nein eigentlich nicht. Viele Leute interessieren sich für das Thema, weil sie einfach nie eine Aufklärung bekommen haben. Uns war es immer wichtig, dieses Thema ansprechen zu können und dass es kein Tabuthema ist.
Wie hat haben Eure Freunde und Familie auf Euren Wunsch reagiert?
Virginia: Unsere Freunde und Familie haben sich alle unheimlich gefreut!! Manche haben sogar gesagt: „Das wurde aber auch Zeit!
“Wie genau habt ihr euch mit der Methode der Befruchtung beschäftigt?
Virginia: Wir haben uns sehr damit beschäftigt, weil wir natürlich alles wissen wollten wie wo was wann, passiert. Es ist ein längerer Prozess, auf dem man sich einstellen muss. Wir hatten ja eine Insemination und da braucht das im Schnitt 3-4x. Die Untersuchungen, die man davor machen muss, sind auch nicht gerade romantisch, aber es war uns all das Wert und wir würden es auf jeden Fall nochmals machen.
Gab es klare Wünsche und Vorstellungen, wie der biologische Spender des Kindes sein sollte?
Virginia: Wir hatten ein Vorabgespräch mit jemanden von der Klinik, da haben wir alles kommuniziert was uns wichtig war - es war sehr an Virginias Eigenschaften und Aussehen angelegt.







