Aggressionen bei Kleinkindern: Ursachen erkennen und richtig reagieren

Erfahre, wie du Aggressionen bei Kleinkindern erkennen und angemessen darauf reagieren kannst. Lies unseren Artikel für hilfreiche Tipps.
Stell dir vor: Dein Kind liegt brüllend im Supermarkt-Gang, während alle Blicke auf dich gerichtet sind. Oder es schlägt plötzlich wild um sich, weil du das Lieblingsspielzeug weggenommen hast. Situationen wie diese bringen uns Eltern schnell an die Belastungsgrenze. Aber was steckt eigentlich hinter diesen heftigen Gefühlsausbrüchen? Und wie kannst du als Mama oder Papa gut damit umgehen?
Aggressionen bei Kleinkindern: Kein Plan, nur pure Emotion
Babys und Kleinkinder handeln nicht manipulativ – sie folgen ihren Gefühlen. Wenn ein Baby schreit, tut es das nicht, um dich zu ärgern. Es will dir etwas sagen: „Ich brauche dich!“ Wenn es dann plötzlich wieder lacht, sobald du kommst? Dann, weil es sich freut, dich zu sehen – nicht, weil es „gewonnen“ hat.
Mit etwa zwei Jahren beginnt bei vielen Kindern die sogenannte Autonomiephase – im Volksmund oft „Trotzphase“ genannt. Diese Entwicklungsphase im Kleinkindalter ist häufig mit einer erhöhten Aggressionsbereitschaft verbunden, da Kinder in diesem Alter ihre Wünsche und Bedürfnisse noch nicht immer sprachlich ausdrücken können. Die Ursachen für Frust und aggressive Reaktionen liegen in dieser Phase oft in der eingeschränkten Autonomie, was zu einer gesteigerten Frustration führen kann. Dein Kind entdeckt seinen eigenen Willen und merkt gleichzeitig: Nicht alles geht, wie es will. Frust ist vorprogrammiert. Und dieser Frust sucht sich manchmal lautstark und körperlich seinen Weg nach draußen.



