Fit mit Bauch
Worauf Sie beim Sport während der Schwangerschaft achten sollten

Man muss nicht gleich Rekorde aufstellen wie die hochschwangere US-amerikanische Sportlerin Alysia Montaño, die vor einigen Jahren im achten Monat einen 800-Meter-Lauf in zwei Minuten und 32 Sekunden absolvierte.
Sport treiben sollte man aber schon, empfehlen Ärzte und Wissenschaftler. Denn er tut Mutter und Kind gut.
Turnschuhe statt Couch
Nach wie vor hält sich das Gerücht, werdende Mamas müssten sich besonders schonen. Doch wer sich regelmäßig bewegt, tut nicht nur sich was Gutes, sondern auch seinem Ungeborenen. Angst vor einer Fehlgeburt durch sportliche Belastung brauchen Frauen nicht zu fürchten, versichern Sportmediziner. Ist bei Mutter und Kind alles in Ordnung, spricht nichts gegen Sport, aber vieles dafür: aktive Schwangere leiden seltener an Rückenschmerzen, Krampfadern und Bluthochdruck, nehmen nur moderat zu, erkranken seltener an Schwangerschaftsdiabetes und minimieren das Risiko einer Thrombose. Noch dazu erleichtert die bessere Kondition die Geburt, weil sportliche Mamas in spe ein besseres Körpergefühl haben und bei der Entbindung aktiv mitarbeiten. Höhere Beta-Endorphin-Spiegel lassen Frauen zudem besser mit Schmerzen zurechtkommen. Ein Sportprogramm verringert überdies die Gefahr einer perinatalen Depression
ArtikelTipps für eine gesunde Schwangerschaft„Kegeln“ und Kürbiskerne, die während der Schwangerschaft und bis zu 12 Monate nach der Geburt auftreten kann, so Wissenschaftler der Sporthochschule Köln. Untersuchungen beweisen außerdem, dass Neugeborene von aktiven Schwangeren profitieren und ihrerseits gesünder und fitter sind.







