Listeriose und Toxoplasmose in der Schwangerschaft: Worauf werdende Mütter achten sollten
Listeriose und Toxoplasmose: Zwei Infektionen, die dem ungeborenen Kind schaden können – und mit ein paar einfachen Regeln leicht vermeidbar sind.

Listeriose und Toxoplasmose: Zwei Infektionen, die dem ungeborenen Kind schaden können – und mit ein paar einfachen Regeln leicht vermeidbar sind.
Bestimmte Lebensmittel können in der Schwangerschaft das Risiko für Infektionen wie Listeriose und Toxoplasmose erhöhen. Darüber berichtet das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und weist darauf hin, dass diese Infektionen für das ungeborene Kind gefährlich sein können.
Während sie bei gesunden Erwachsenen oft harmlos oder unbemerkt verlaufen, können die Erreger in der Schwangerschaft über die Plazenta auf das Kind übergehen. Mögliche Folgen sind Fehlgeburten, Entwicklungsstörungen oder schwere Erkrankungen des Neugeborenen.
Wie groß ist das Risiko?
Die gute Nachricht: Infektionen mit Listerien oder Toxoplasmen
ArtikelChlamydien-InfektionEine heimliche Seuche, die sich aber gut behandeln lässt sind in Deutschland selten. Dennoch empfehlen Experten, während der Schwangerschaft bestimmte Lebensmittel zu meiden und beim Kochen auf Hygiene zu achten. Denn die Erreger sind mit bloßem Auge nicht erkennbar: Geruch, Aussehen oder Geschmack geben keine Sicherheit.
Welche Lebensmittel sind riskant?
Schwangere sollten auf verzichten. Das bedeutet: keine Rohmilchprodukte, kein Tatar, Carpaccio, Sushi oder Räucherlachs. Auch luftgetrocknete Wurstwaren wie Salami oder Parma-Schinken sind tabu. Stattdessen empfiehlt das BfR erhitzte Alternativen wie Kochschinken, Leberkäse oder Fleischwurst.






