Nach der EM ist vor der EM: Mädchenförderung bleibt eine gesellschaftliche Aufgabe
Große Turniere rücken den Frauenfußball kurz ins Rampenlicht. Doch echte Gleichberechtigung auf dem Platz braucht mehr als mediale Aufmerksamkeit. "Mädchen am Ball" kämpft auch nach der EM für Chancengleichheit im Sport.

Große Turniere rücken den Frauenfußball kurz ins Rampenlicht. Doch echte Gleichberechtigung auf dem Platz braucht mehr als mediale Aufmerksamkeit. "Mädchen am Ball" kämpft auch nach der EM für Chancengleichheit
ArtikelChancengleichheit zwischen Familie und JobSchwierigkeiten und Hürden Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen. im Sport.
Die Fußball-Europameisterschaft der Frauen in der Schweiz ist vorbei – doch wer glaubt, dass Mädchen nun genug Sichtbarkeit im Sport haben, täuscht sich. Wie aus einer Pressemeldung des Projekts „Mädchen an den Ball“ hervorgeht, braucht es auch nach großen Turnieren gezielte Förderung, damit Mädchen die gleichen Chancen im Fußball bekommen wie Jungen.
"Wir fördern Teamgeist, Selbstvertrauen und Spielfreude"
„Mädchen an den Ball
“ ist an 25 Standorten in Deutschland aktiv und schafft etwas, das vielerorts noch fehlt: geschützte, kostenfreie Möglichkeiten, bei denen Mädchen sich ausprobieren, ihre Stärken entdecken und Teamgeist erleben können. Monatlich nehmen bis zu 1.000 Mädchen teil, ganz ohne Leistungsdruck, unabhängig von Herkunft, Vorerfahrung oder Vereinsbindung. „Die Initiative ist keine Imagekampagne, sondern gelebte Basisarbeit. Wir fördern Teamgeist, Selbstvertrauen und Spielfreude – mit Trainerinnen, die selbst Vorbilder sind“, sagt Gründerin Anna Seliger.




