Schulstart: Warum der Alltag Kinder und Eltern stresst

Schulstart bedeutet für viele Familien Stress statt Aufbruch: Fast jedes zweite Kind fühlt sich nach den Ferien überfordert – vor allem in Städten. Warum Routinen und offene Gespräche jetzt entscheidend sind.
Mit dem Start des neuen Schuljahres kehrt in vielen Familien nicht nur der Alltag, sondern auch der Stress zurück. In einer aktuellen Civey-Studie wurden Eltern von Kindern im Alter von sechs bis zwölf Jahren befragt: Die Hälfte der Kinder erlebt nach den Sommerferien Stress oder Überforderung – besonders in Großstädten. Für viele Familien beginnt das neue Schuljahr also nicht nur mit frischer Energie, sondern auch mit emotionalen Turbulenzen.
Stress zum Schulstart: Die Morgenroutine als größte Hürde
Besonders Kinder in urbanen Regionen sind betroffen: 10 Prozentpunkte mehr als im ländlichen Raum zeigen Anzeichen von Stress zu Schulbeginn. Die größte Herausforderung ist dabei der morgendliche Ablauf. 57% der Eltern berichten, dass ihre Kinder Schwierigkeiten haben, nach den lockeren Ferienwochen wieder pünktlich aufzustehen und den Tag strukturiert zu beginnen.
Hinzu kommen emotionale Belastungen:
- 27% der Kinder sind gereizter oder angespannt.
- 26% haben Schwierigkeiten mit Aufmerksamkeit und Impulskontrolle.
