Gynäkologische Fachgesellschaften sprachen sich bereits im Mai 2021 dafür aus, schwangere und stillende Frauen priorisiert mit einem mRNA-Impfstoff gegen COVID-19 zu schützen. Eine COVID-19-Erkrankung kann bei Schwangeren im Vergleich zu Nicht-Schwangeren vermehrt zu einem schweren Verlauf sowie zu schwangerschaftsspezifischen Komplikationen führen. Die Berliner Gynäkologin Dr. med. Susanne Hampel begrüßt die Entscheidung der STIKO: „Viele meiner schwangeren Patientinnen waren verunsichert, ob sie sich trotz fehlender STIKO-Empfehlung gegen Corona impfen lassen sollten. Ich bin froh, dass die Schwangeren nun eine klare Empfehlung haben und sich gegen die möglichen Folgen einer COVID-Erkrankung schützen können.“
Beratung durch Gynäkolog\*innen
Neben diesen aktuellen Herausforderungen bleiben jedoch auch die „normalen“ Schwangerschaftsbeschwerden nicht aus. Bis zu 85 % der Frauen leiden in der Schwangerschaft an Übelkeit und Erbrechen. Viele wissen nicht, dass die Gynäkologin bzw. der GynäkologeEventInformationsabend für Schwangere und PartnerInAnmeldung nicht erforderlich. ihnen mit gezielten Behandlungsmethoden helfen kann. „Die Patientinnen sind überrascht, dass wir Therapieoptionen haben und sie die Übelkeit keineswegs einfach hinnehmen müssen“, bestätigt Frau Dr. Hampel.