Weltstillwoche 2023: Stillen und Berufstätigkeit sind vereinbar
Die Weltstillwoche, unter dem diesjährigen Motto "Stillen im Beruf – kenne deine Rechte", zielt darauf ab, stillenden Müttern den Wiedereinstieg in den Beruf zu erleichtern und gleichzeitig die Vorteile des Stillens hervorzuheben.

Stillen und Arbeit - geht das?
Die diesjährige Weltstillwoche
ArtikelWeltstillwoche - Stillende brauchen bessere UnterstützungFast 90 Prozent der schwangeren Frauen wünschen sich, ihr Baby zu stillen. Dennoch stillen nur 40 Prozent der Mütter ihre Säuglinge bis zum Ende des vierten Monats ausschließlich. Doch was sind die Ursachen? rückt das Thema Vereinbarkeit von Stillen und Berufstätigkeit ins Rampenlicht. Ihr Hauptziel besteht darin, Mütter zu informieren und in ihrem Bestreben zu unterstützen, weiterhin zu stillen. Erwerbstätigkeit, Studium oder Ausbildung sollten keine Gründe dafür sein, vorzeitig mit dem Stillen aufzuhören, und das Stillen sollte nicht dazu führen, dass Mütter später wieder in das Berufsleben einsteigen. Die Weltstillwoche appelliert auch an Arbeitgeber: Eine stillfreundliche und familienfreundliche Unternehmenskultur gehen Hand in Hand und können für Arbeitnehmerinnen ein entscheidendes Kriterium bei der Wahl ihres Arbeitgebers sein. Stillfreundlichkeit kann nicht nur im Wettbewerb um Fachkräfte von Vorteil sein, sondern auch die gesamte Belegschaft profitiert von Kolleginnen, die frühzeitig in den Arbeitsprozess zurückkehren und einen Beitrag zum Unternehmen leisten.
Förderung stillender Mütter
Das deutsche Mutterschutzgesetz erkennt die besonderen Bedürfnisse stillender Mütter an und fördert das Stillen aktiv. Bis zum ersten Geburtstag des Kindes haben stillende Mütter das Recht auf bezahlte Stillpausen. Bei Vollzeitarbeit sind dies mindestens zweimal täglich eine halbe Stunde oder einmal täglich eine Stunde. Der Arbeitgeber ist verpflichtet, angemessene Bedingungen für das Stillen oder das Abpumpen von Muttermilch bereitzustellen. Darüber hinaus gibt es weitere Bestimmungen zu Arbeitszeiten, Überstunden und zum Schutz vor gesundheitlichen Risiken.






