Zucker ist aus unserem Alltag kaum wegzudenken – ob im Joghurt, im Getränk oder im Kuchen. Doch immer mehr Menschen machen sich Gedanken über die Auswirkungen von zu viel Zucker auf die Gesundheit. Studien zeigen, dass ein hoher Zuckerkonsum das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen
ArtikelWenn der Zucker verrückt spielt: Was Eltern über Diabetes wissen solltenZuckerkrank – und trotzdem unbeschwert leben? So gelingt Familien der Alltag mit Diabetes. Alles zum Thema. und Typ-2-Diabetes deutlich erhöht. Das Bedürfnis nach Süßem bleibt jedoch bestehen, weshalb viele nach Alternativen suchen.
Süßstoffe und Zuckerersatzstoffe wie Erythritol (E 968), Xylit (E 967), Aspartam oder Acesulfam K sind längst in vielen Lebensmitteln und Getränken aus dem Supermarkt zu finden. Sie versprechen süßen Geschmack bei weniger Kalorien und werden oft als Weg zu einer gesünderen Ernährung beworben. Doch wie gesund sind diese Alternativen wirklich?
Ernährungsmediziner wie Prof. Dr. Hans Hauner und Dr. Stefan Kabisch vom Deutschen Zentrum für Diabetesforschung betonen, dass Süßstoffe im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung durchaus ihren Platz haben können. Erythritol, ein Zuckeralkohol, der auch natürlich in Obst vorkommt, gilt als besonders verträglich: Er liefert fast keine Kalorien, verursacht keine Karies und wird vom Körper größtenteils unverändert wieder ausgeschieden. Im Gegensatz dazu können andere Zuckeralkohole wie Xylit oder Sorbitol in größeren Mengen zu Magen-Darm-Beschwerden führen.
Trotzdem warnen Experten wie Dr. Stefan Kabisch vor einem übermäßigen Konsum von Süßstoffen. Einige Studien deuten darauf hin, dass bestimmte Süßstoffe wie Aspartam oder Acesulfam K in Verbindung mit einem erhöhten Risiko für Krebs oder anderen Erkrankungen stehen könnten. Gleichzeitig gibt es aber auch zahlreiche Untersuchungen, die keine negativen Auswirkungen auf die Gesundheit feststellen konnten. Besonders die Auswirkungen auf die Darmflora und den Stoffwechsel werden aktuell intensiv erforscht, da das Mikrobiom im Darm eine wichtige Rolle für das allgemeine Wohlbefinden spielt.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, den Anteil von Zucker an der täglichen Kalorienzufuhr auf unter 10 Prozent zu begrenzen. Wer auf eine gesunde Ernährung achten möchte, sollte daher nicht nur auf den Zuckergehalt, sondern auch auf die verwendeten Süßstoffe in Lebensmitteln und Getränken achten. Ein bewusster Umgang mit Süßem
ArtikelGesunde Erfrischung statt Zuckerfalle: Tipps für den SommerEistee, Cola & Co. – beliebt, aber riskant: Zuckerhaltige Getränke belasten nicht nur den Blutzucker, sondern können auch das Diabetes-Risiko erhöhen. Experten warnen vor versteckten Zuckerfallen und raten zu gesünderen Alternativen. – egal ob Zucker oder Zuckerersatz – ist der beste Weg, um langfristig die Gesundheit zu schützen.
In diesem Artikel erfahren Sie, welche Zuckerersatzstoffe es gibt, wie sie wirken und worauf Sie im Familienalltag achten sollten. Wir beleuchten die neuesten Studien, geben Tipps für den Alltag und zeigen, wie Sie Ihr Bedürfnis nach Süßem auf gesunde Weise stillen können.