Positives Körpergefühl von klein auf: 7 Tipps für Eltern


Wie Kinder ihren Körper sehen, lernen sie nicht im Spiegel, sondern im Alltag. Worte, Gesten und kleine Routinen prägen ihr Körpergefühl von Anfang an. Diese sieben Impulse helfen Eltern, ihre Kinder dabei zu stärken.
Ein gutes Körpergefühl ist nicht einfach angeboren oder vom Charakter abhängig. Es entsteht im täglichen Miteinander, in der Familie, in der Schule und in anderen sozialen Situationen. Worte, Gesten und die Haltung der Eltern haben einen großen Einfluss darauf, wie Kinder ihren Körper wahrnehmen und mit negativen Kommentaren umgehen. Umso wichtiger ist es, ihnen ein stabiles, positives Fundament mitzugeben.
1. Den Körper nicht bewerten, sondern wertschätzen
Kinder übernehmen, wie Erwachsene über Körper sprechen, sowohl über ihren eigenen als auch über den anderer. Abwertende Kommentare, auch wenn sie harmlos gemeint sind, können sich festsetzen. Wenn Eltern den Blick stattdessen auf das lenken, was der Körper leistet, verändert sich die Perspektive deutlich: Der Körper wird nicht zum Objekt der Bewertung, sondern zum Verbündeten im Alltag. Diese Haltung hilft Kindern, sich weniger zu vergleichen und sich selbst eher anzunehmen.

