Krebs vorbeugen mit nachhaltiger Ernährung
Gesund essen, Umwelt schonen und gleichzeitig das Krebsrisiko senken? Was sich wie ein Wunschtraum anhört, ist wissenschaftlich belegt. Eine große internationale Studie der Universität Regensburg, deren Ergebnisse im Fachjournal eClinicalMedicine der Lancet Group veröffentlicht wurden, zeigt: Wer auf eine nachhaltige Ernährung achtet, hat ein geringeres Risiko für Krebserkrankungen und krebsbedingte Todesfälle.
Mit einer nachhaltigen Ernährungsweise schützt man außerdem nicht nur sich selbst – sondern auch seine Kinder. In einer Zeit, in der chronische Erkrankungen und Umweltbelastungen zunehmen, wird klar: Unsere Ernährung hat weitreichende Folgen. Für unsere Gesundheit. Für die Zukunft unserer Kinder. Und für unseren Planeten.
Was bedeutet nachhaltige Ernährung?
Nachhaltig essen heißt nicht nur, möglichst umweltschonend einzukaufen – etwa regional, saisonal oder bio. Es bedeutet auch: weniger Fleisch, mehr pflanzliche Lebensmittel, kaum hochverarbeitete Produkte und ein bewusster Umgang mit Zucker. Lebensmittel wie Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, Gemüse, Nüsse und Obst stehen im Mittelpunkt. Sie sind nicht nur nährstoffreich, sondern belasten auch die Umwelt weniger. Eine Win-win-Situation also – für uns und kommende Generationen.
